Wurzeralm 3ST
3S-3T, März 2026
Am Montag, dem 23.3.2026, trafen wir uns um 7:45 Uhr vor der Schule und warteten auf den Bus. Als er ankam, luden alle ihr Gepäck ein und suchten sich einen Sitzplatz. Anschließend begann unsere Reise ins Skigebiet Wurzeralm bei Spital am Pyhrn. Die Fahrt war lustig und dauerte etwa eineinhalb Stunden.
Nach der Ankunft trugen wir unser Gepäck zur Standseilbahn, die kurz darauf abfuhr. Oben angekommen verstauten wir unsere Koffer und Taschen in einem Skidoo, der sie zu unserer Unterkunft brachte. Danach bezogen wir unsere Zimmer und gingen in den Speisesaal. Dort wurde der Tagesablauf besprochen. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zur Piste. Die Ski- und Snowboardgruppen wurden eingeteilt und alle hatten einen lustigen ersten Nachmittag im Schnee.
Zurück in der Unterkunft hatten wir etwas Freizeit. Manche trafen sich auf den Zimmern, andere gingen in den Turnsaal. Nach jedem Abendessen gab es ein Abendprogramm: Am ersten Tag lernten wir die Pistenregeln und Erste Hilfe auf der Piste. Um 21:15 Uhr mussten sich alle in ihren Zimmern aufhalten, da die Sauberkeit kontrolliert wurde. Dafür gab es eine Punkteliste, bei der man täglich bis zu fünf Punkte erreichen konnte. Zusätzlich gab es jeden Tag eine Challenge, bei der man einen extra Punkt gewinnen konnte. An diesem Abend sollte man singen und am besten auch tanzen – nur wenige erreichten alle Punkte. Um 22:00 Uhr war Bettruhe.
Am nächsten Tag wurden wir um 7:30 Uhr geweckt, das Frühstück begann um 8:00 Uhr. Danach ging es wieder auf die Piste. Der Tag war spannend, da viele Kinder und Jugendliche noch nie auf einem Snowboard gestanden waren, aber es funktionierte überraschend gut. Um 12:00 Uhr gab es Mittagessen, danach eine kurze Pause, bevor es weiterging. Um 16:00 Uhr trafen wir uns wieder bei der Unterkunft. Bis 17:30 Uhr hatten wir Zeit zum Duschen und Ausruhen, dann gab es Abendessen.
Das Abendprogramm war an diesem Tag ein Pub-Quiz, das von einer Lehrerin vorbereitet wurde. Die Gruppen wurden ausgelost und die Fragen gestellt. Die Challenge bestand darin, einen Witz zu erzählen, bei dem die Lehrkräfte lachen mussten – gar nicht so einfach, aber einige schafften es. Die Bettruhe war an diesem Tag schon um 21:45 Uhr, da wir bei der Besprechung sehr laut gewesen waren.
Am dritten Tag fuhren wir nur am Vormittag Ski und Snowboard, da drei der sechs Lehrkräfte wegen wichtiger ABA-Präsentationen zurück zur Schule mussten. Außerdem fuhr ein Schüler mit, der sich am Daumen verletzt hatte, um die Verletzung abklären zu lassen. In der Zwischenzeit spielten wir draußen verschiedene Spiele, bei denen die Klassen gegeneinander antraten. Es gab eine Art Biathlon: Man musste laufen und danach mit einem Ball in einen Basketballkorb treffen. Traf man nicht, musste man eine Strafrunde laufen. Beim Biathlon gewann die 3T. Außerdem spielten wir noch ein weiteres Spiel, wobei jede Klasse einmal gewann.
Nach dem Abendessen konnte man zwischen einem Spieleabend und einem Tischtennis-Turnier wählen. Beides machte großen Spaß. Die Challenge war, eine Lehrerin oder einen Lehrer nachzumachen, während die anderen Lehrkräfte erraten mussten, wer gemeint war. Das fiel den meisten nicht schwer.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es viel Wind und Schnee, weshalb am nächsten Morgen Neuschnee lag. Das Fahren im Tiefschnee war für Skifahrer schwieriger, für Snowboarder jedoch weniger problematisch. Die Sicht war schlecht und der Wind stark, daher wurde der 2er-Sessellift „Frauenkar“ gesperrt. Später wurde auch der 4er-Sessellift „Gammering“ geschlossen, sodass wir auf den Schlepplift ausweichen mussten. An diesem Nachmittag verletzte sich ein Schüler und fuhr mit einer Lehrerin ins Krankenhaus, kam aber noch am selben Tag zurück.
Am Abend fand eine kleine Party statt, da es unser letzter Abend war. Wir lernten drei Tänze: den Tanzschein von Cosmo, Macarena und YMCA. Viele konnten die Tänze schnell, doch einige gingen lieber in den Speisesaal, um Spiele zu spielen. Andere blieben im Turnsaal und tanzten weiter. Die Challenge bestand darin, entweder einen Tanz vorzuführen oder einen kreativen Handschlag zu erfinden.
Am letzten Tag waren wir noch einmal am Vormittag auf der Piste. Dabei brach sich ein Snowboarder aus unserer Gruppe den Arm und wurde mit der Pistenrettung ins Krankenhaus gebracht. Währenddessen gingen die anderen Mittagessen, wo auch die Ergebnisse der Zimmer-Challenge verkündet wurden. Ein Vierer-Mädchenzimmer gewann, während die Verlierer beim Verladen der Koffer helfen mussten.
Danach zogen wir uns um und brachten unser Gepäck nach draußen, wo es wieder mit dem Skidoo zur Standseilbahn transportiert wurde. Wir fuhren ins Tal, luden alles in den Bus ein und traten die Heimreise an.
Bei der Schule warteten bereits die Eltern auf die müden Schülerinnen und Schüler. Damit ging unsere aufregende Wintersportwoche zu Ende.
